DISRUPTIVE ART – diART

DISRUPTIVE ART – diART

Disruptive Art  ist Kunst noch außerhalb der Kunstgeschichte.

Digital bearbeitete Fotografie von Antonia Zimmermann

 

Üblicherweise gibt es in der Kunstgeschichte eine Entwicklung von einer Stilrichtung zur nächsten, mit klar definierbaren Übergängen (Kunstgeschichte von Antonia Zimmermann beschäftigt sich mit diesen Übergängen). Nicht so bei disruptive Art, das ist Kunst, die noch für sich alleine steht. Sie ist nicht abgeleitet, hat keinen Vorgänger, will erst erkundet und entdeckt werden und lässt sich nicht in gewohnter Weise kunstgeschichtlich einordnen.  Meist sind es technologische Neuerungen, die diese Art der Kunst anregen. Ein Beispiel für Disruptive Art war die Fotografie. Sie war etwas ganz Neues, wurde lange von der Kunstszene ignoriert und nur zögerlich als Kunstrichtung anerkannt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass disruptive Art erst einmal im künstlerischen Vakuum existiert. Jedoch einmal anerkannt ist es keine disruptive Art mehr, sondern öffnet den Raum für weitere Neuerungen. So waren eben Film – / Videokunst nicht mehr der Disruptive Art zuzurechnen. Sie waren kein neuer Sprung in der Kunst mehr, sondern nur die Weiterentwicklung der Fotografie, Bilder in Bewegung gesetzt.

Jetzt gibt es wieder einen Ansatz für Disruptive Art, der mit Hilfe von digitalen Werkzeugen Werke schafft, die mit den bisherigen Mitteln der Kunst so nicht machbar sind. Es entsteht eine neue Bildsprache, die wiederum einen Raum für weitere Entwicklungen öffnet.

diART ist eine Plattform für solche Disruptive Art. Sie soll den Diskurs mit herkömmlicher Kunst eröffnen. Ein Manifest definiert die Eckpunkte, die zur Diskussion stehen. Neue Technologien eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten, in der Kunst Impulse zu setzen. Antonia Zimmermann, Hermann Fuchs und Burkhard Zimmermann zeigen hier ihre jeweils eigenen Interpretationen dieser Disruptive Art mit Hilfe der Werkzeuge von Photoshop.